| Am vergangenen Wochenende war die JU-Landesversammlung, der Parteitag der Jungen Union. Delegierte aus ganz Bayern haben sich mit wichtigen Zukunftsfragen unserer Gesellschaft befasst. Eines der Kernthemen: Bildung. Der Impulsgeber: Die Junge Union im Landkreis Ebersberg um den JU-Kreis-Chef Tobias Scheller mit drei bildungspolitischen Anträgen.
Der erste mit der Forderung nach einem freiwilligen Ganztagsschulangebot für alle allgemein bildenden Schulen provozierte eine Richtungsentscheidung: Halbtagsschule, flächendeckende Mittags- und Nachmittagsbetreuung oder Ganztagsschule. Das Ergebnis: Die Junge Union Bayern spricht sich für die Einrichtung eines freiwilligen Ganztagsschulangebots aus und entspricht damit in vollem Umfang den Forderungen, wie sie die Junge Union im Landkreis Ebersberg in einem Antrag fixiert hatten. Mit dem bildungspolitischen Credo ‚Bilden, nicht verwahren’ konnte sich die Ebersberger Delegation auf der Landesversammlung argumentativ durchsetzen: „Mit der Einführung einer Ganztagsschule wollen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern und gute Rahmenbedingungen für eine positive demographische Entwicklung setzen“, so JU-Kreisvorsitzender Tobias Scheller. „Zudem geht es uns darum, die Wirksamkeit sozialer Ungleichheiten im Bildungssystem zu minimieren, die manchen Kindern aus der mangelnden häuslichen Betreuung erwachsen“, ergänzt JU-Landesvorstandsmitglied und Bezirksrat Thomas Huber . „Gleichzeitig sollen die Kinder aber nach wie vor nach dem Halbtagsunterricht in die Obhut der Eltern genommen werden können – wir setzen auf Wahlfreiheit,“ so Bezirksvorstandsmitglied und stv. JU-Kreisvorsitzender Florian Alte.
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